8. Türchen 2.Advent

Für den zweiten Advent gibt es natürlich auch ein Gewinnspiel. Schreibt und eine kurze Geschichte was ihr alles schon mit Resetti erlebt habt. 

Passend dazu gibt es natürlich ein Sammelalbum der Serie 3 zu gewinnen und die amiibo Figur Resetti.

Teilnahmebedingungen:

Teilnahme ab 12 Jahren oder mit ausdrücklicher Erlaubnis der Erziehungsberechtigten und nur mit einem festen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz.

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, dem 15.12.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.12.2017 bekannt gegeben.

 

Viel Erfolg

Adventsgeschichte

(Die Adventsgeschichte von Nanami)

 

Ein freudiger Kompromiss 

 

Es war ein kalter Wintermorgen. Die Lichterketten hingen schon bereits an den verschneiten Zederbäumen was an das, in einer Woche anstehende Weihnachtsfest erinnerte und ließen mich zufrieden lächeln. Ich konnte das knirschen meiner Stiefel hören, auf meinem Weg zu Melindas Haus. Die kalte Morgenluft stieg mir in die Nase und ich wickelte den Schal enger um mich und beschleunigte meine Schritte. 

"Wenn ich Weihnachten nicht so gerne mögen würde, würde ich den Winter verfluchen" 

dachte ich, als mir ein weiterer kalter Schauer den Rücken herunter lief. Endlich vor Melindas Haus angekommen, atmete ich erleichtert aus und klopfte an die Tür. 

"Hallo?" 

Kam kurz darauf eine krächzende Stimme vom anderen Ende der Tür. 

"Hallo? Melinda? Geht es dir gut?" 

Besorgt runzelte ich die Stirn. Sie hatte sich nicht gut angehört und eine Erkältung würde ich ihr mitten in den Vorbereitungen wirklich nicht wünschen. 

"Frau Bürgermeisterin? Mir geht es gut, ich bin nur ein bisschen heiser...ich fürchte wir müssen unser Meeting verschieben, ich möchte sie wirklich nicht anstecken...".

"Kein Problem Melinda ruh dich gut aus! Ich schaue morgen noch einmal vorbei!", antwortete ich erleichtert, ich hoffte es ging ihr bis dahin besser.

"Danke Frau Bürgermeisterin! Ach, und fast hätte ich es vergessen, ein neuer Mitbürger ist heute in die Stadt gezogen, er freut sich bestimmt sehr über eine offizielle Begrüßung der Bürgermeisterin!". 

"Ein neuer Mitbürger? Also habe ich doch nicht umsonst das Haus verlassen.",

dachte ich erfreut.

"Ich hoffe wir kommen gut miteinander aus.".

Zufrieden machte ich mich wieder auf den Weg. Ich hatte das Gefühl, es war sogar noch ein wenig kälter geworden, was mich genervt ausatmen lies, ich munterte mich aber schnell bei dem Gedanken an eine heiße Tasse Kakao und meinen Kamin, der Zuhause auf mich wartete wieder auf. Langsam konnte ich von weitem das Haus erblicken. Es lag am Fluss und war doch ein gutes Stück von den anderen abgeschieden. 

"Vielleicht ist er schüchtern?" 

überlegte ich. Wenige Meter vor dem Haus erblickte ich plötzlich eine Gestalt die am Flussufer saß und in längeren Abständen kleine Kieselsteine ins Wasser warf. Ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen, worauf ich schloss, dass es sich dabei um den Neuen handelte. Er trug einen grauen Pullover und hatte sich einen Schal um den Hals gewickelt, trotz der Kälte trug er aber keine Mütze und seine Glatze spiegelte sich im Licht der immer höher steigenden Mittagssonne. Als ich näher trat, konnte ich ebenfalls ein großes Pflaster erkennen, das mitten auf seinem Kopf pragte. 

"Ist sein Kopf nicht kalt?"

Und

"Ob es weh tut?"

dachte ich besorgt. 

"Hallo!" 

begrüßte ich den Neuen voller Euphorie. Stille. 

Hatte er mich nicht gehört?

"...Wie heißt du? Ich bin die Bürgermeisterin von Dracaris, du kannst mich Jada nennen"

probierte ich es erneut. 

Ein paar Sekunden Stille.

Dann:

"Ottfried". 

"Bitte?"

antwortete ich verdutzt, ich hatte ihn nicht ganz vestanden. 

"Mein Name.". 

"Ottfried.". 

Seine Stimme klang genervt, als würde er mich am liebsten zum Jupiter, oder besser noch weiter weg wünschen. 

Plums 

ich zuckte beim Geräusch eines weiteren Kiesels, den er ins Wasser geworfen hatte, erschrocken zusammen. 

"Hallo Ottfried, sag mal ist dein Kopf nicht kalt?" 

Wieder ein paar Sekunden Stille.

"Also gesprächig ist er nicht." 

dachte ich enttäuscht. Schließlich zuckte er mit den Schultern. 

"Ein bisschen aber ich habe keine. Also Mütze".

Kam es ein paar Sekunden später. Ich wusste nicht weiter. Ich schien ihn sogar zu stören. Ein letzter Versuch.

"Freust du dich auf Weihnachten? Ich bin schon total aufgeregt!" 

PLUMS 

ein weiterer Stein war ins Wasser geworfen worden. Diesmal energischer. 

"Nein."

"Ich hasse Weihnachten.".

Wenn ich gedacht hatte, dass er davor sauer geklungen hatte, dann hatte ich mich aber verschätzt. Erschrocken wich ich zurück.

"Du hasst WEIHNACHTEN? Aber warum? Es ist ein Fest der Freude und es gibt Geschenke und du feierst mit deinen Freunden..." 

meine Augen begannen verträumt zu glänzen, bei dem Wort "feiern" schien Ottfried aber nur noch wütender zu werden. Seine Augen wirkten...traurig? Tatsächlich, es lag eine tiefe Traurigkeit in seinem Blick. 

"Es ist mein Geburtstag. Aber wegen diesem blöden Fest ist noch nie einer zu meiner Party gekommen. Sie vergessen es einfach! Ich hasse Weihnachten!" 

Ich war entsetzt. Ich konnte mir garnicht ausmalen, wie traurig ich an seiner Stelle wäre. Wir redeten noch eine Weile, obwohl es mehr ich war, die geredet hatte und schließlich verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg Nachhause. Dabei malte ich mir bereits alles aus. Ich hatte einen Plan.

 

 

Nach einem Notfall Treffen in meinem Haus bei dem ich alle Bewohner, außer Ottfried zusammengetrommelt hatte, stand alles fest. Alle waren geschockt von Ottfrieds Geschichte und mehr als glücklich über meinen Plan und darüber helfen zu können.

 

 

In der kommenden Woche ging es also ans dekorieren und ich hatte im Namen aller Bewohner ein Geschenk gekauft. Es war nicht viel, aber hatte seinen Sinn und ich war überzeugt davon, dass Ottfried sich freuen würde. Am wichtigsten war allerdings, alles vor ihm geheim zu halten obwohl mein Herz bei dem Gedanken an seine Traurig- und Hoffnungslosigkeit schmerzte.

 

 

Schließlich war es so weit. Weihnachtsabend. Ein Bewohner nach dem anderen trudelte mit den Worten 

"Frohe Weihnachten, Bürgermeisterin Jada!"

bei mir Zuhause ein. Als schließlich alle, außer Ottfried anwesend waren, gab ich Bescheid, dass ich ihn jetzt holen gehen würde und machte mich auf den Weg. 

"Ottfried? Bist du Zuhause?"

bei ihm angekommen klopfte ich vorsichtig an die Tür. 

"Ist offen." 

Kam es kurz darauf. Also öffnete ich die Tür und trat ein. Sein Haus war nicht einmal dekoriert, scheinbar hatte er eine Geburtstagsparty wirklich schon aufgegeben. "Was machst du denn hier, komm wir feiern alle Weihnachten bei mir Zuhause!"

spielte ich die planlose. 

"Will nicht.". 

Kam es genervt. 

"Komm schon Ottfried, biiiiitte! Es ist Weihnachten!". 

Ein genervtes Schnauben. 

"Na schön." 

glücklich hüpfte ich auf und ab, mein Plan schien zu funktionieren. Nachdem er also Schal und Jacke angezogen hatte, liefen wir wieder zu mir. Vor meiner Tür grinste ich ihn an, aber Ottfried zog nur die Augenbrauen hoch und schnaubte noch einmal als wisse er nicht, warum ich ihn so doof angrinste. Schließlich trat er an mir vorbei ins Haus. 

Drinnen war alles dunkel. 

"Und? wo sind jetzt alle?" 

kam es von Ottfried. Ich lief einfach an ihm vorbei ins Dunkle des Zimmers. 

3...

2...

1...

"FRÖHLICHE GEBURTSTAGSWEIHNACHTEN OTTFRIED"

Bei dem Namen und Ottfrieds Anblick mussten wir alle lachen. Er stand stocksteif an der Tür und machte große Augen. Das Zimmer war dekoriert, überall waren Luftballons und Girlanden, an der Decke hing ein großes Banner, in der Mitte des Raumes thronte eine große Geburtstagstorte und alle hatten eine Partyhütchen auf und grinsten Ottfried zufrieden an.

"Alles Gute zum Geburtstag Ottfried! Du dachtest doch nicht ernsthaft dass ich es vergessen würde oder?"

lachte ich. Ottfried stotterte nur und ich streckte ihm einfach mit den Worten

"Hier dein Geschenk, es kommt von uns allen...ist zwar nicht viel aber..." 

sein Geschenk hin. Mit großen Augen nahm er es mir ab und begann vorsichtig die Schleife zu lösen...

 

 

Zum Vorschein kam eine rot, weiße Wollmütze. Ottfried starrte sie lange an. In seinen Augen bildeten sich Tränen und ich dachte kurz entsetzt, dass sie ihm nicht gefallen würde. Doch dann breitete sich ein großes Lächeln auf Ottfrieds Gesicht aus. Vermutlich hatte er sich an unser Gespräch, eine Woche zuvor und meine Frage erinnert. 

"Dankeschön, Frau Bürgermeisterin! Es ist toll!"

Ich nahm ihm die Mütze ab, setzte sie ihm auf und als ich zufrieden einen Schritt zurück trat, um ihn zu betrachten, nahm er vorsichtig seine Hände und strich behutsam über den Stoff, als könnte er unter seiner Berührung zerbrechen. In seinen Augen glänzten Tränen, vermischt mit einer großen Freude und ein unglaublich breites Grinsen schmückte sein Gesicht. Alle applaudierten und immer wieder war ein 

"Happy Birthday, Ottfried"

zu hören. Ottfried und alle anderen schienen sich unglaublich zu freuen und ich freute mich über den Kompromiss den ich gefunden hatte und der alle glücklich zu machen schien. Immerhin war es das, was für mich an Weihnachten am meisten zählte:

 

Die Freude und gute Laune die in der Luft lag und alle glücklich machte...

 

The End~

 

Designs

Etwas winterliches für's Städtchen und sich selbst!

Schneeflocken Pfad

 

Dieser Weg ist mit Schneeflocken am Rand kunstvoll verziert. Kleine blau-weiße Blümchen sind auch mit dabei. Nun könnt ihr euer Städtchen schön winterfest machen!


Mistelgeflecht

 

Ihr sucht eine Frisur wo ein Mistelzweig gleich mit dabei ist?

Dann hat eure Suche hiermit ein Ende genommen. Für Heiligabend ist das passende Accessoire gefunden.

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